Platzregeln


Platzregeln
(Stand 2019)

Aus (Regel 18.2)

-Ist durch weiße Pfähle oder Zäune gekennzeichnet. Sofern weiße Linien die Platzgrenze kennzeichnen, haben diese Vorrang.
-Ist im oder über dem Wasserlauf links der Spielbahn 1 und 9 und hinter dem Grün der Spielbahn 3.
-Ist auf oder jenseits der Kriegstraße für die Spielbahnen 14, 15, 16 und 17.Die Ausgrenze zwischen Spielbahn 3 und 10 gilt nur für die Spielbahn 3. Beim Spielen der Spielbahn 10 gelten die Auspfähle als unbewegliche -Hemmnisse gemäß Regel 15.2a.
-Die Ausgrenze zwischen Spielbahn 1 und 18 gilt nur für die Spielbahn 1. Beim Spielen der Spielbahn 18 gelten die Auspfähle als unbewegliche Hemmnisse gemäß Regel 15.2a.

Penalty Areas (Regel 17)

-Alle durch rote Pfähle oder rote Linien gekennzeichneten Bereiche.
-Weiß ein Spieler nicht, ob sein Ball sich in der Penalty Area an Loch 10 oder Loch 12 befindet, darf er einen provisorischen Ball nach Regel 18.3 spielen, die wie folgt abgeändert wird!
-Beim Spielen des provisorischen Balls darf der Spieler die Erleichterungsmöglichkeit mit Schlag und Distanzverlust (siehe Regel 17.1d(1)), die Erleichterungsmöglichkeit „auf der Linie zurück“ (siehe Regel 17 .1d(2)) oder,  seitliche Erleichterung (siehe Regel 17 .1d(3)) in Anspruch nehmen.

Sobald der Spieler einen provisorischen Ball nach dieser Regel gespielt hat, darf er keine weiteren Möglichkeiten nach Regel 17.1 in Bezug auf seinen ursprünglichen Ball anwenden. Bei der Entscheidung, ob dieser provisorische Ball zum Ball im Spiel des Spielers wird oder ob er aufgegeben werden muss oder darf, finden Regeln 18.3c(2) und 18.3c(3) Anwendung, mit der Ausnahme:

Der ursprüngliche Ball wird innerhalb der Suchzeit von 3 Minuten in der Penalty Area gefunden. Der Spieler darf wählen

»             das Spiel mit seinem ursprünglichen Ball, wie er in der Penalty Area liegt, fortzusetzen. In diesem Fall darf der Spieler den provisorischen Ball nicht spielen. Alle mit dem provisorischen Ball, bevor er aufgegeben wurde, gemachten Schläge (gespielte Schläge einschließlich der Strafschläge, die nur beim Spielen dieses Balls anfielen) zählen nicht, oder

»              das Spiel mit dem provisorischen Ball fortzusetzen. In diesem Fall darf der ursprüngliche Ball nicht gespielt werden. Wenn der ursprüngliche Ball nicht innerhalb der Suchzeit von 3 Minuten gefunden wird, oder es bekannt oder so gut wie sicher ist, dass er in der Penalty Area ist. Der provisorische Ball wird zum Ball im Spiel des Spielers.

Spielverbotszonen (Regel 2.4)

Für die zwischen den Spielbahnen 1 und 18 befindliche Penalty Area (rote Pfähle mit grüner Kappe) besteht Spielverbot. Liegt der Ball in einer Spielverbotszone, darf der Ball nicht gespielt werden, wie er liegt. Der Spieler muss Erleichterung nach einer anwendbaren Regel (16.1f oder 17.1e) in Anspruch nehmen. Liegt der Ball außerhalb der Spielverbotszone im Gelände aber die Spielverbotszone beeinträchtigt den Bereich des beabsichtigten Stands oder beabsichtigten Schwungs des Spielers, muss der Spieler nach Regel 16.1f (2) verfahren.

Ungewöhnliche Platzverhältnisse (Regel 16.1)

Boden in Ausbesserung  ist durch weiße Einkreisungen und/oder blaue Pfähle gekennzeichnet. Ist beides vorhanden, gilt die Linie.

Unbewegliche Hemmnisse sind zusätzlich:

  • Mit Stützpfosten und/oder Drähten versehene Anpflanzungen sowie die Eisengolfer/Eisenaufsteller für die 150-Meter-Markierung, es muss Erleichterung in Anspruch genommen werden.
  • Der Gedenkstein links der Spielbahn 1 und 9, der Felsblock rechts der Spielbahn 3, hinter der Spielbahn 13 und neben der Spielbahn 14 sowie alle Steine für die 100-Meter-Markierung.

Unbewegliche Hemmnisse nahe am Grün (Sprinkler)

Liegt ein Ball im Gelände und befindet sich ein unbewegliches Hemmnis (z. B. Sprengwasserauslass) auf dem Grün oder innerhalb zweier Schlägerlängen vom Grün und auch innerhalb zweier Schlägerlängen vom Ball entfernt auf der Spiellinie zwischen Ball und Loch, so darf der Spieler straflose Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen.

Stromleitungen

Ist es bekannt oder so gut wie sicher, dass der Ball eines Spielers eine Stromleitung innerhalb der Platzgrenzen getroffen hat, zählt der Schlag nicht. Der Spieler muss einen Ball straflos von der Stelle des vorherigen Schlags spielen (siehe Regel 14.6).

Strafen

Soweit nicht anders angegeben, ist die Strafe für Verstoß gegen eine Platzregel die Grundstrafe (Lochverlust im Lochspiel oder 2 Strafschläge im Zählspiel).

Üben

a) Regel 5.2b wird im Zählspiel wie folgt abgeändert: Das Üben auf dem Platz am Turniertag eines Zählspiels vor der Runde und/oder bei mehrtägigen Turnieren zwischen den Runden ist untersagt.
Strafe: für ersten Verstoß: Grundstrafe
b) Regel 5.5b wird im zählspiel wie folgt abgeändert:
Ein Spieler darf keinen Übungsschlag (z. B. „Putten oder Chippen“ nahe oder auf dem Grün des zuletzt gespielten Lochs ausführen oder zum Prüfen des Grüns einen Ball rollen.
Strafe für Verstoß: Grundstrafe

Zusätzliche Hinweise:

1) Entfernungsmarkierungen bis Grünanfang

100 m: weiße Bodenplatte, Stein am linken Fairwayrand
150 m: rote Bodenplatte, Eisenaufsteller/Eisengolfer am linken/rechten Fairwayrand
200 m: gelbe Bodenplatte
Grün-Weiße Pfosten am Fairwayrand markieren die Kinder-Abschläge auf dem Platz.

2) Betretungsverbot für die Penalty Area zwischen der Spielbahn 1, 12 und 18 Clubstrafe bei Verstoß:
      Sofortiges Spielverbot und 2 Wochen Platzsperre.

3) Temporäre Sonderplatzregeln am schwarzen Brett oder am Sekretariat beachten.

4) Golf-Carts überwiegend im Semirough fahren

5) Weiter gilt für Sonn- und Feiertage: 4er Gruppen vor 3er Gruppen vor 2er Gruppen vor einzelnen Spielern. Die Einteilung der Spielgruppen an Sonn- und Feiertagen erfolgt durch den Marshall und/oder dem Starter.
An Wochentagen hat die schnellere Gruppe Vorrang.

6) Das Einspielen auf Tee 10 ist an Sonn- und Feiertagen nur nach Rücksprache mit dem Marshall, Sekretariat oder dem Starter erlaubt.

7) Das Wechseln zwischen den Spielbahnen ist untersagt!

8) Das Einspielen an Tee 4 ist untersagt!
Verstoß: Sofortiges Spielverbot

 

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